40 Teams für Drachenboot-Cup gesucht

40 Teams für Drachenboot-Cup gesucht

Wegen der noch immer angespannten Corona-Lage werden die Freiwilligen Feuerwehren auch in diesem Jahr keinen Ergo-Atemschutz-Cup in voller Montur und auch keinen Feuerdrachen-Cup austragen können. Aber wir haben eine tolle Alternative für das Rahmenprogramm des 21. Schleswig-Holstein Netz Cup und wollen den 50er-Drachenboot-Cup aufs Wasser bringen. Dazu werden insgesamt 40 Teams gesucht, die am Samstag, 28. August, zunächst in 10er-Drachen und schließlich im Finale in 50er-Drachen auf dem Nord-Ostsee-Kanal gegeneinander antreten werden.

Anmelden können sich Sportvereine, Organisationen, Ehrenamtler und Betriebssportgruppen oder Teams aus dem großen Bereich „Blaulicht“. Die Teilnehmer müssen mindestens 16 Jahre alt sein. Boote, Steuerleute, Schwimmwesten und Umkleideräume werden gestellt. Für jedes Team gibt es 250 Euro Startprämie und für jeden Paddler eine Urkunde. Die fünf Teams, die Teil des Sieger-50er-Drachens sind, erhalten weitere 250 Euro. Und: Auch ein origineller Auftritt oder besonders kreative Kostüme werden mit einem Sonderpreis belohnt. Das auserwählte Team erhält ebenfalls 250 Euro.

Wer mitmachen möchte, meldet sich bis zum 16. August bei Andreas Sick an. Das geht telefonisch (0152 02974091) oder per E-Mail (a.sick@drachenboot-rendsburg.de).

Ausschreibung sowie Anmeldeformular gibt es hier zum Download:
50er-Drachenboot-Cup – Ausschreibung und Anmeldung (pdf)

Die Troubleshooter

Die Troubleshooter

Tobias Borrmann und seine „Troubleshooter“ sind schon jetzt in Gange, um den SH Netz Cup wieder möglich zu machen. Das etwa 15-köpfige Team ist Helfer beim Auf- und Abbau und Problemlöser in allen Lagen. Neben der Stammmannschaft zählen auch etwa 50 Kinder zum Team. „Und weil sich bei den Kiddies viel verändert, müssen wir rechtzeitig anfangen, alle zusammenzutrommeln“, sagt Tobias Borrmann. Neben einer Aufräumaktion des Containers, in dem viel Material lagert, hat er sich per Videoschalte bereits mit einigen seiner Kollegen getroffen, um sich Bilder aus den vergangenen Jahren anzusehen. Das hilft, wenn man nicht mehr genau weiß, wo bei der Veranstaltung was stehen soll. Nicht alles hat man noch im Kopf, meint der 35-Jährige lächelnd. „Da brauchst du auch kein Jahr warten, vieles ist nach einem halben Tag schon weg.“

Zudem wurde besprochen, was es zu verbessern gilt. Noch lagert der Großteil des Equipments in einem Keller in Heilbronn, bald wird alles nach Rendsburg gefahren. Die „Troubleshooter“ haben noch ganz viel zu tun und freuen sich mit Blick auf die Veranstaltung im vergangenen Jahr schon jetzt auf ein wieder möglichst unbeschwertes Wochenende am Nord-Ostsee-Kanal. Borrmann blickt trotzdem positiv auf 2020 zurück: „Für die Umstände war es eine ganz tolle Veranstaltung. Es war wie Luftholen in der Corona-Zeit.“

Neuerung auf dem SH Netz Cup

Mit den Stand-Up-Paddlern vom TSV Borgstedt wird es einen völlig neuen Programmpunkt geben. Am Freitag stellen die Sportler ihre Wassersportsparte vor und stehen auch für Fragen bereit. Und bei einem Wettbewerb wird es richtig spannend an der Kaimauer des Rendsburger Kreishafens. Trainer Micha Mark Knierim erzählt, was euch erwartet.

Der Stämpfli-Express

Längstes Ruderboot der Welt beim SH Netz Cup

Stämpfli-Express, das längste Rennruderboot der Welt

Ende August wird es spannend. Dann kämpfen die besten Achter der Welt auf dem Nord-Ostsee-Kanal um den Sieg beim SH Netz Cup. Und unmittelbar davor bietet sich den Zuschauern an der 12,7 Kilometer langen Strecke von Breiholz bis nach Rendsburg ein weiteres Highlight: Der „Stämpfli-Express“ aus der Schweiz kommt an den Kreishafen.

Er gilt mit einer Besatzung von 24 Mann als das längste Ruderboot der Welt (Länge: 42 Meter). Es ist so lang, dass es erst im Wasser zusammengebaut werden kann. Wer die Herausforderung annehmen wird, hier mit an Bord zu sein, erfahrt ihr bald hier. Seid gespannt!

21. SH Netz Cup mit Rudermarathon, maritimen Gästen und neuen Wettbewerben

Stecken mitten in den Vorbereitungen für den 21. SH Netz Cup: Jürgen Muhl (Mitglied der Chefredaktion des sh:z, von links), Andreas Schmidt (Leiter Zentrale Programmaufgaben, NDR Landesfunkhaus SH), Wolfgang Berndt (Sportlicher Leiter des SH Netz Cup), Matthias Boxberger (Aufsichtsratsvorsitzender Schleswig-Holstein Netz AG) und Florian Berndt (Geschäftsführer Canal-Cup Projekt GmbH).

Stecken mitten in den Vorbereitungen für den 21. SH Netz Cup: Jürgen Muhl (Mitglied der Chefredaktion des sh:z, von links), Andreas Schmidt (Leiter Zentrale Programmaufgaben, NDR Landesfunkhaus SH), Wolfgang Berndt (Sportlicher Leiter des SH Netz Cup), Matthias Boxberger (Aufsichtsratsvorsitzender Schleswig-Holstein Netz AG) und Florian Berndt (Geschäftsführer Canal-Cup Projekt GmbH).

Zu Besuch beim SH Netz Cup: Feuerschiff ELBE 1, das längste Ruderboot der Welt und 50 Drohnen

Die Region Rendsburg und die Ruderwelt können sich auch in diesem Jahr auf den Schleswig-Holstein Netz Cup freuen. Das härteste Ruderrennen der Welt samt umfangreichem Rahmenprogramm wird vom 27. bis 29. August stattfinden. Im vergangenen Jahr war die Veranstaltung coronabedingt in den Oktober verschoben worden.

Aktuell feilen die Veranstalter noch an den Shows, die auf der NDR-Bühne geboten werden sollen und planen Programmpunkte abseits des Rudersports. Vieles steht derweil schon jetzt fest: „Wir werden weitere Elemente mit aufnehmen und den Freitagabend neu erfinden“, sagt Florian Berndt, Geschäftsführer der Canal-Cup Projekt GmbH. Unter anderem soll es einen Wettbewerb im Stand-Up-Paddling sowie eine Vorstellung der beliebten Sportart geben. Zudem ist eine LED-Show geplant. Matthias Boxberger, Aufsichtsratsvorsitzendender des Titelsponsors SH Netz dazu: „Wir bringen in diesem Jahr die Energie nicht nur ins Land und aufs Wasser, sondern auch in die Luft – mit unserer speziellen Drohnenshow.“

Ein weiteres sportliches Highlight kommt mit dem „Stämpfli-Express“ aus der Schweiz an den Kreishafen. Er gilt als das längste Ruderboot der Welt und soll sogar auf die Langstrecke von Breiholz nach Rendsburg gehen – und dabei die 12,7 Kilometer zurücklegen, die auch die internationalen Achter beim Hauptrennen schaffen müssen. Eine große Herausforderung, schließlich sind 24 Personen an Bord. „Das Boot ist einzigartig und steht an diesem Wochenende für die Interaktion mit der gesamten Rudererwelt des Landes“, so Wolfgang Berndt, Sportlicher Leiter der Veranstaltung. Die Besatzung soll aus den Rudervereinen rekrutiert werden.

Als „maritime Gäste“ kommen das Feuerschiff „ELBE 1“ aus Cuxhaven sowie der Marine-Hochseeschlepper „Spiekeroog“ an den Kanal. Nach dem coronabedingten Ausfall im vergangenen Jahr sind auch der „Sparkassen CanalTriathlon“ und der „FeuerdrachenCup“ der Feuerwehren im Land wieder fester Bestandteil des Programms. Die Kameraden werden in den einzigartigen 50er-Drachenbooten gegeneinander paddeln und erstmals sogar in voller Atemschutzschutzmontur auf dem Ergometer gegen ihre Kameraden aus den anderen Wehren antreten.

Die Veranstalter sind froh, dass der Schleswig-Holstein Netz Cup stattfinden kann – und dankbar mit Blick auf das sehr besondere vergangene Jahr. Die Zusammenarbeit mit den Behörden lief sehr konstruktiv, die ehrenamtlichen Helfer haben alles gegeben. „Wir möchten uns aber auch bei den Sponsoren und Medienpartnern bedanken. In diesem schweren Jahr ist nicht ein einziger abgesprungen. Alle haben an uns geglaubt und die Veranstaltung nicht in Frage gestellt“, sagt Olaf Walter aus dem Organisationsstab.

Zu einem späteren Zeitpunkt wird das Gesamtprogramm noch einmal im Detail auf einem Pressetermin vorgestellt. Dann wird auch bekanntgegeben, welche Künstler auftreten, welche der internationalen Achter an den Start gehen und welche Hygiene-Regeln es möglicherweise für die Fans und Besucher geben wird.

SH Netz Cup 2021: Pressemitteilung – 21. SH Netz Cup mit Rudermarathon, Gästen und Wettbewerben (pdf)