Plakette für besondere Verdienste an Wolfgang und Florian Berndt

Plakette für besondere Verdienste an Wolfgang (r) und Florian Berndt (2.v.l.) mit Siegfried Kaidel (2.v.r.) und Reinhart Grahn (l). Foto: DRV/D. Seyb

Plakette für besondere Verdienste an Wolfgang (r) und Florian Berndt (2.v.l.) mit Siegfried Kaidel (2.v.r.) und Reinhart Grahn (l). Foto: DRV/D. Seyb

Beim 65. Deutschen Rudertag in Schweinfurt wurde an Wolfgang und Florian Berndt die Plakette für besondere Verdienste verliehen.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Ruderfamilie,

die zu Ehrenden sind in der Summe seit rund 50 Jahren in ihrem Verein in Vorstandsämtern aktiv. Ihr beschaulicher Verein war vor ihrem Engagement nicht in den Meisterschaftslisten des Deutschen Ruderverbandes vertreten. Mit ihrer umsichtigen Vereinsarbeit ist inzwischen ihr Verein nicht nur in den deutschen Meisterschaftslisten vertreten, sondern auch in den internationalen Meisterschaftslisten bis hin zu den Listen der Olympiasiege.

Eine Eigenschaft, die diese Erfolge ermöglichte, ist ihre besondere Fähigkeit, Netzwerkarbeit erfolgreich zu gestalten. Mit dieser Fähigkeit haben Sie ein einzigartiges Netzwerk aus Rudersport, Wirtschaft, Medien und Politik geschaffen, ein magisches Netzwerkviereck. Mit diesem haben sie ein weltweit einzigartiges Ruderevent geschaffen: den Canal-Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal bei Rendsburg, der meist befahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt.

Einzigartig ist das Wettkampfformat über drei Tage mit einer Mischung aus internationalem Spitzensport von Achtermannschaften und breitensportlichen Veranstaltungen in der einzigartigen Atmosphäre des Nord-Ostsee-Kanals mit bis zu hunderttausend Besuchern und Zuschauern.

Die wirtschaftliche Verknüpfung lässt sich schon an den wechselnden Namen des Events ablesen: Schleswag Canal-Cup, E.ON Hanse Cup und SH Netz Cup. Seit nun 20 Jahren gelingt es den zu Ehrenden immer wieder, Sponsoren für dieses Event zu akquirieren und auch langfristig zu binden.

Einzigartig ist auch ihr Erfolg mit ihren Medienpartner wie dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag und dem Norddeutschen Rundfunk inklusive Live-Übertragungen in der ARD oder einem Auftritt im ZDF mit einer Außenwette.

Das politische Netzwerk ist nicht nur hilfreich bei den Veranstaltungsgenehmigungen, sondern auch bei den Siegerehrungen ist jede Menge schleswig-holsteinische Politikprominenz vertreten. Und es reicht bis über den großen Teich: 2001 war der US-Achter das erste Nationalmannschaftsteam der USA, dem die Ausreise aus den USA nach dem Terroranschlag genehmigt wurde.

Für ihre außerordentlichen Leistungen für den Deutschen Rudersport mit weltweiter Beachtung ihres einzigartigen Events verleihen wir Wolfgang Berndt und seinem Sohn Florian Berndt die Plakette für besondere Verdienste des Deutschen Ruderverbandes.

Herzlichen Glückwunsch an Wolfgang und Florian Berndt!

Die Laudatio hat Reinhart Grahn, Präsidiumsmitglied des Deutschen Ruderverbands und Vorsitzender des Ruderverbands Schleswig Holstein, gehalten.

Der SH Netz Cup 2021 ist vorüber

Der SH Netz Cup 2021 ist vorüber

Bei Sonnenschein finden gerade die Abbauarbeiten statt und wir bringen das längste Ruderboot der Welt wieder zurück in die Schweiz. Ein Zeitpunkt „DANKE“ zu sagen bei allen, die die Veranstaltung im Vorder- und Hintergrund möglich gemacht haben! Wir sind froh und dankbar, so ein tolles Team an Unterstützern an Bord zu haben!

Wir bedanken uns bei den Sponsoren, Medienpartnern NDR Schleswig-Holstein und shz.de, Ausstellern an Land und auf dem Wasser, den Vereinen, allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, Teilnehmerinnen und Teilnehmern und natürlich auch bei allen Besucherinnen und Besuchern!

Ein besonderer Dank gilt der Stadt Rendsburg, dem Kreis Rendsburg-Eckernförde und dem Land Schleswig-Holstein für das „Möglich-Machen“ in sehr professioneller Zusammenarbeit mit unserem Projektmanagement der Walter System GmbH.

Bis zum nächsten Jahr und bleibt gesund!

Wolfgang & Florian Berndt
und das gesamte SH Netz Cup Team

Deutschland gewinnt Emil Frey Küstengarage Ruder-Sprint-Cup

Der Deutschlandachter hat am Samstag den Emil Frey Küstengarage Ruder-Sprint-Cup gewonnen, vor dem Holland 8 und dem Boot aus Polen.

Kurz darauf kamen auch die Steuerleute beim Wettstreit auf dem Ergometer ins Schwitzen. Und dabei sollte es gerecht zugehen. Martin Sauer aus dem Deutschlandachter erhielt also zwei Handicaps: Er musste 500 Meter durchhalten, und das auch noch mit Maske. Die Frauen gingen auf die 350 Meter-Strecke. Gemessen wurde jeweils die Durchschnittszeit. Aleksandra Kołodziejska (Polen) wurde zweite, Eline Berger (Holland 8) wurde dritte.