„Das sind halt Vorbilder“

Volunteers beim SH Netz Cup

Volunteers beim SH Netz Cup

„Das sind halt Vorbilder“, sagt Jonas Giesinger über die Männer aus dem Deutschland-Achter. Der 14-Jährige ist Rendsburger Nachwuchsruderer und auf dem SH Netz Cup mit dabei, um zu helfen. Auch seine Sportskameradin Emma Goschütz lässt sich das Event nicht entgehen.

Beide sind Leistungsruderer beim Rendsburger Ruderverein und haben sich freiwillig gemeldet. „Dann wird man eingeteilt“, so die 14-Jährige. Die jungen Sportler haben in diesem Jahr eine liegende Tätigkeit beim Sprint-Cup der Internationalen Achter am Samstag erwischt: Am Start halten sie die Boote fest und damit in Position. Am heutigen Sonntag wollen sie das Rennen ihrer Vorbilder auf der Leinwand verfolgen. Emma Goschütz: „Da sieht man am besten.“

Feuerwehren sagen Corona-bedingt ab

Organisatoren stellen neues Drachenbootrennen auf die Beine

Wolfram Faust

Wolfram Faust

Die Feuerwehren haben ihre Wettbewerbe auf dem SH Netz Cup abgesagt und dies mit den steigenden Infektionszahlen begründet. Ein Besuch auf dem SH Netz Cup lohnt sich trotzdem.

In Windeseile wurde der Samstagnachmittag neu organisiert. Von 14 bis etwa 15 Uhr werden die Moderatoren mit verschieden Interviewpartnern sprechen, um die Besucher zu unterhalten. Mit dabei unter anderem die Kreisverkehrswacht, die Bundeswehr, die deutsche Sporthilfe und der Kommandant des Seeschleppers „Spiekeroog“, Kapitän Matthias Todtenbier.

Im Anschluss startet um 16 Uhr ein Drachenbootrennen mit vier Teams. Für den Spaßwettkampf haben sich spontan bereit erklärt: die DLRG, die Bundeswehr, die Troubleshooter, die sich jedes Jahr um den Auf- und Abbau der Veranstaltung kümmern und da helfen, wo sie gebraucht werden, und schließlich die Steuerleute, die in den vergangenen Jahren die Lenkung der Drachenboote übernommen haben.

Die Veranstalter sind mehr als froh, „dass wir so schnell noch was aufs Wasser kriegen konnten“, so Olaf Walter. Die Boote werden Corona-bedingt nur mit acht statt 20 Leuten besetzt, und nach jeder Nutzung desinfiziert.

Wolfram Faust (Foto) gehört zu den Steuerleuten, die aus dem Ruhrpott angereist sind und sowieso bereits vor Ort sind. Für ihn, als Chef der Firma „Drachenbootevents“, sind Boote das tägliche Metier. Normalerweise coacht der Olympiateilnehmer und Ex-WM-Dritte andere Teams. Jetzt freut er sich, mal wieder selbst an den Start zu gehen.

Der Sprint der Internationalen Achter auf dem Kanal findet wie geplant um 17 Uhr statt!