USA gewinnt 18. SH Netz Cup

Der US-Achter gewinnt den SH Netz Cup vor dem Deutschlandachter, Großbritannien und den Niederlanden! Was für ein spannendes Rennen! Herzlichen Glückwunsch!

Für einen Sieg des Deutschlandachters hat es in diesem Jahr leider nicht gereicht. Trainer Uwe Bender erklärt woran es gelegen hat: „Wir hatten starken Gegenwind beim Start, dann kam der Zweikampf mit Großbritannien. Den haben die Amerikaner für sich genutzt. Als sie dann an den Briten vorbei zogen, hat ihnen das Flügel verliehen. Da konnten wir nicht mithalten“, sagt Bender. Dennoch sei es ein tolles Rennen gewesen. Jetzt haben die Ruderer erst mal vier Wochen Pause. „Danach starten wir mit der Saisonvorbereitung für 2019.“

Abschiedsbild aller Achter und Preisverleiher! Danke für das tolle und spannende Rennen!

Deutsches Rotes Kreuz

Seit mehr als 15 Jahren ist Heidi Dopp ehrenamtliche Einsatzleiterin des Deutschen Roten Kreuz Ortsverband Rendsburg beim SH Netz Cup.

Heidi Dopp

1981 ist sie der Jugendgruppe des Roten Kreuzes in Rendsburg beigetreten und ist seit dem dort geblieben. „Ich bin mit der Arbeit groß geworden. Ich habe nie was anderes gemacht und kann es mir auch nicht vorstellen.“

Auf 180 Veranstaltungen, meist am Wochenende, ist der Ortsverband im Jahr unterwegs. „Das sind eine Menge Termine, die in den vergangenen Jahren immer mehr geworden sind.“ Grund dafür sei, dass das Thema Sicherheit noch mehr in den Fokus der Veranstalter gerückt sei, so die 52-Jährige. „Kleineren Events müssen wir manchmal leider absagen, weil wir nicht genügend Personal haben.“

Für Heidi Dopp sind die Einsatzwochenenden ein Ausgleich zu ihrer Arbeit als Leiterin eines Hospiz-Vereins in Büdelsdorf. „Diese Arbeit ist emotional sehr anspruchsvoll. Für mich ist der Einsatz beim DRK Entspannung und ein Ort, an dem ich auch mit 52 Jahren mal rumalbern kann. Auch wenn wir eine ernst zu nehmende Aufgabe haben.“

Für ihr ehrenamtliches Engagement zurückstecken muss ihre Privatsphäre. „Zeit im Sommer sich hinzusetzen und ein Buch zu lesen, habe ich nicht. Es ist einfach immer etwas zu tun.“

Das Anstrengende an ihrer Arbeit seien nicht die Einsätze, sondern die Berge an Papierkram, die es für jede Veranstaltung zu bewältigen gilt. „Das kostet mich eine Menge Zeit.“

Besonders stolz ist Heidi Dopp auf die neue Sanitätsstation, die sich der Verein kürzlich aus eigener Tasche angeschafft hat. „Dort können wir die Patienten behandeln und brauchen kein extra Zelt mehr aufbauen. Das ist eine immense Zeitersparnis für uns.“ Es sei einfach schön, dass man die Investition mit seinen eigenen Händen über die Jahre verdient hat, sagt sie.

Mit 15 Helfern, einem Arzt plus Einsatzleitung ist das DRK während des SH Netz Cups im Einsatz. Zusätzliche sind vier Mitglieder von den Jugendkreuzler mit dabei. „Wir kümmern uns um die sanitärdienstliche Sicherung der Veranstaltung.“ Feierabend haben die ehrenamtlichen Helfer erst, wenn der letzte Besucher den Platz verlassen hat.“

Wer Interesse hat, sich beim DRK Ortsverband Rendsburg zu engagieren, findet hier die nötigen Informationen: drkrend3.drkcms.de

SH Netz Cup 2018: Der Countdown läuft

In wenigen Tagen fällt der Startschuss für den SH Netz Cup im Rendsburger Kreishafen. Die Vorbereitungen vor Ort laufen bereits.

Damit die Ruderer auf dem Wasser freie Bahn haben und nicht den Weg riesiger Container-Schiffe kreuzen, wird im Kreishafen auf die Pausetaste gedrückt. Von Dienstag bis Sonntagabend geht dort nichts – kein Schiff wird entladen.

Kreishafen Rendsburg

„Die Firmen wissen inzwischen Bescheid und planen die Veranstaltung ein“, sagt Dieter Daxenberger vom Kreishafen Rendsburg. So kommt es vor dem Cup und danach zu einem erhöhten Schiffaufkommen im Hafen. In der Regel werden mindestens zwei Schiffe pro Tag gelöscht. „Wir haben die Möglichkeit, vier gleichzeitig abzufertigen.“

Die Veranstaltung hat über die Jahre eine gewisse Routine entwickelt. „In diesem Jahr ist jedoch einiges anders, da uns die Flächen am Kreishafen nicht zur Verfügung stehen.“ Auf ihnen lagern derzeit Kies, Splitt und Schotter. „Aus diesem Grund weichen wir auf die Kaimauer aus“, so Daxenberger.

Dort haben bereits die ersten Gastronomen und Aussteller mit dem Aufbau ihrer Stände begonnen. Der neue Wohnmobilstellplatz unter der Rendsburger Hochbrücke wird für den SH Netz Cup geräumt. „Sonst könnte die Veranstaltung nicht stattfinden, da es zu wenig Platz gibt.“

Daxenberger und sein Team sorgen dafür, dass die Kräne im Hafen so positioniert werden, dass dort Lautsprecher aufgehängt werden können. „Nach der Veranstaltung beginnen wir zunächst damit, die Kräne wieder in Position zu bringen, damit wir am Montag ab 6 Uhr mit dem Abbau des Rückstaus beginnen können.“

Weltmeister 2018

Der Deutschlandachter kommt als amtierender Welt- und Europameister 2018 zum SH Netz Cup! Die Jungs um Schlagmann Hannes Ocik holten den WM-Titel am 16. September nach einem dominanten Rennen vor Australien, Großbritannien und den USA, die alle innerhalb von 2 Sekunden ins Ziel kamen. Wir freuen uns riesig auf Euch am nächsten Wochenende!