SH Netz Cup 2020 eröffnet

SH Netz Cup 2020 mit Konzert von Glasperlenspiel. Foto: Michael Holzem

SH Netz Cup 2020 mit Konzert von Glasperlenspiel. Foto: Michael Holzem

Der gestrige Abend wurde zu einer emotionalen Eröffnung des 20. SH Netz Cups: Glasperlenspiel boten eineinhalb Stunden eine tolle Show und zeigten sich sichtlich bewegt, wieder live auftreten zu dürfen. Auch das Publikum verdient ein großes Lob, alle blieben auf ihren Plätzen sitzen, die die Helfer am Mittag mit dem Zollstock in der Hand verteilt hatten. So kann es heute Abend weitergehen. Dann spielt die Hermes House Band.

Planänderung am Kreishafen

Die Feuerwehren werden heute Corona-bedingt leider nicht auf den Ergometern rudern und nicht in die Drachenboote steigen. Ein Besuch auf dem SH Netz Cup lohnt sich trotzdem schon jetzt, denn

  • auf der Spiekeroog gibt es ein „Open Ship“,
  • die Bundeswehr ist mit der Sportfördergruppe vor Ort und veranstaltet eine 250 Meter Ruder-Ergo Challenge,
  • bei der der Tagesbeste etwas gewinnen kann, die Verkehrswacht bietet eine Fahrt mit dem Handyablenkungsfahrsimular an, zudem gibt es einen Radfahrsimulator, bei dem auf dem Bildschirm immer wieder unerwartete Situationen auftreten,
  • beim Stand des Landessportverbands kann man sich an einer Kletterwand probieren.

Der Sprint der Internationalen Achter auf dem Kanal findet wie geplant um 17 Uhr statt!

Rudern in voller Atemschutzmontur

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rendsburg macht sich fit für den Ergo-Atemschutz-Cup. Am Samstag tritt sie ab 10 Uhr gegen 17 weitere Wehren aus dem ganzen Land auf der NDR-Bühne an. Dabei werden die Retter ordentlich ins Schwitzen kommen. Der Grund: Sie tragen wegen der Schutzkleidung und der Atemschutzausrüstung mindestens 25 zusätzliche Kilogramm mit sich herum. In eineinhalb Minuten verbrauchen sie dabei so viel Luft wie sonst in einer halben Stunde.

Neue Mobilität für den SH Netz Cup

Emil Frey Küstengarage: Neue Mobilität für den SH Netz Cup

Wolfgang und Florian Berndt (Veranstalter SH Netz Cup), Sven Balzer (Leiter Großkundengeschäft), Philip Reitenbach (Standortleiter Rendsburg) und Peter Krusche (Geschäftsführer), v. l. n. r.

Die „Emil Frey Küstengarage“ gehört ab sofort zu den Partnern des Schleswig-Holstein Netz Cups. Das Autohaus stellt dem Rudersport einen 7-Sitzer von Volkswagen zur Verfügung. Organisator Florian Berndt: „Wir als Veranstalter freuen uns sehr, dass wir einen Mobilitätspartner gewinnen konnten – das ganze sogar für drei Jahre –, der uns unterstützt beim Bewegen der Sportler vor Ort, sei es von Hotel zum Training oder zum Wettkampf.“

Sven Balzer leitet das Großkundengeschäft der „Küstengarage“ in Rendsburg. „Wir haben einen extra langen Radstand genommen, damit die Sportler auch das ganze Zubehör bewegen können, etwa die Trainingsbekleidung.“

Während und vor der Veranstaltung stellt die „Küstengarage“ fünf T6-Busse für den Shuttleservice, drei Transporter für das Personal sowie einen Transporter für Güter wie Werbebanner oder Fahnen zur Verfügung.

Der neue Kleinbus hingegen ist nicht nur für das Veranstaltungswochenende gedacht. Er kann von den Ruderern das ganze Jahr über genutzt werden, etwa um Regattafahrten zu erledigen. Und: Der Bus hat sogar eine Anhängerkupplung, sodass ein Bootsanhänger angehängt werden kann.

Neu ist auch, dass der Sprintcup der internationalen Achter am Samstag ab sofort einen Titelsponsor hat. Florian Berndt: „Das ist ein Novum. Die Küstengarage wird den Sieger ehren. Es gibt einen Preis.“ Das Kurzstreckenrennen würde dadurch aufgewertet, meint er. „Es geht nicht mehr nur um Ruhm und Ehre, sondern auch um ein Preisgeld.“

Die Veranstalter des SH Netz Cups freuen sich über diese tolle Unterstützung. Florian Berndt: „Sowas ist nicht selbstverständlich.“